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Gesundheit des Auges Babesiose Coronabedingte Durchfälle bei Schlittenhunden |
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1. Entwicklung und ArtenmerkmaleBabesia canis wird durch folgende Zecken währen des Saugaktes übertragen: 2. VerbreitungDie Zecken übertragen beim Stich und während des Saugaktes mit dem Speichel zahlreiche Sporozoiten (Entwicklungsstadien), die direkt in die roten Blutkörperchen eindringen und sich dort rasant vermehren. 3. Symtome der BabesioseDas Erkrankungsbild richtet sich nach dem Schweregrad des Verlaufes, der alle Formen von latent, subakut, akut oder chronisch aufweisen kann. 4. DiagnoseGründlichste Anamnese, mikroskopischer Nachweis des Erregers im Blutausstrich (Kapillarblut von der Ohrunterseite oder aus dem Nagelbett). Ein negativer Befund schließt eine Babesieninfektion nicht aus (chronischer Fall, symptomloser Träger). Für solche Fälle empfiehlt sich eine serologische Untersuchung (FAT oder ELISA-Test) in einem Speziallabor. 5. InkubationszeitVariabel zwischen 9 Tagen und 3 Wochen. 6. Prophylaxea) Meiden von Endemiegebieten b) Tragen von Ungezieferhalsbändern oder Verwenden von Zekkenschädigenden Ektoparasitenmitteln (Sprays, Pour on wie z.B. Frontlinespray, Kardoxzeckenbänder, Bolfozeckenbänder, Expot usw.) mit Wirkstoffen wie Fipronil oder Carbanil. In Frankreich steht mit Piradog von der Firma Merial eine inaktivere Erregervakazine zur Vorbeuge zur Verfügung, die aber in Deutschland nicht registriert ist. 7. TherapieEs gibt in Deutschland zum aktuellen Zeitpunkt kein Präparat, welches zur Behandlung einer Babesioseerkrankung des Hundes registriert ist. a) IMIDOCARB (-dipropionat = Imizol® Coopers) b) DIAMINAZEN (aceturat = Berenil® ) c) PHENAMEDIN (isethionate = Oxopirvedine Merial). Gerade die Babesioseinfektion zahlreicher Schlittenhunde Anfang April bei einem Wagenrennen in Bischweiler/Frankreich, bei der zahlreiche Hunde durch eine Zekkeninvasion in einem bestimmten Bereiches des Stake out Platzes befallen wurden, kurze Zeit später erkrankten und teilweise starben, deutet noch einmal verstärkt auf die Bedeutung hin. Heute muß man im Zuge großer Mobilität überall in Mitteleuropa mit einer derartigen Infektion rechnen und bei unklarer Symptomatik auch eine Diagnostik in diese Richtung betreiben. DVM Dagmar Kriegler |
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