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![]() Oldies but Goldies
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Günstig für den gesamten Rennverlauf, die vielen Tipps und Ratschläge, die Peter Fromm bei seinen ungezählten Zwischenstops und Aufenthalten in Alaska von seinen Freunden aus der dortigen Szene erhält, wie auch das Sponsoring seines Arbeitgebers, der Lufthansa, die seine Hunde von Frankfurt aus nach Alaska fliegt. Trotzdem war das alles ein enorm hoher finanzieller Aufwand. Alleine die Ernährung der Hunde ist eine Wissenschaft für sich, die zu diesem Zeitpunkt nur wenige Musher aus unseren Breitengraden beherrschen. Kein anderer Musher widmete sich so dieser Frage und jeder, der sich die Zeit nimmt und ernsthaftes Interesse zeigt, findet in Peter einen Lehrer. Seit 1980 zeichnet er die gesammelten Erkenntnisse über die Arbeit mit seinen Hunden in einem Tagebuch auf. Zahlreiche Flaschen, Dosen und Gläser säumen das Bord des Schuppens hinten am Zwinger vollgestopft mit Vitaminen, echtem Lebertran und wertvollen Ölen. Erfolgreiche Musher setzten auf Hunde vom Zwinger Unalakleet. "Beginner" brachten Peters Hunde sportlich weiter (Manfred Seif, Iwan Schmid, Heini Winter, Gerd Bittl...). Erdbeeren und frische Mangos im Dezember, mal eben mitgebracht von einem Flug oder Weißwürste nach dem Training. Bei Frau Bauer haben Peter und seine Besucher einen gemütlichen Platz nach getaner Arbeit gefunden und noch heute ist die neue Zwingeranlage unweit der alten. Nach der Hofübergabe, zehn Jahre nach der Zwingergründung, war das Interesse des neuen Hofeigners an Hunden nicht mehr gegeben. Zwar war anfangs der Förster gegen die neue Anlage, die zusammen mit einem romantischen Holzhaus auf einer Waldlichtung gegenüber des alten Zwingers liegt, doch mittlerweile ist es ein gutes Verhältnis mit gegenseitigem Respekt. Der dort freilebende Fuchs wird von Peter mit Futter versorgt und auf diesem Wege entwurmt. Für interessierte Besucher Peters dort untergebrachter 20 Alaskan-Huskies, hat er ein Schild aufgestellt, auf dem die artgerechte Hundehaltung erklärt ist und angeboten wird, bei Fragen anzurufen oder sich zu einem gemeinsamen Training zu verabreden. Die Öffnung der Skandinavischen Länder für den Schlittenhundesport findet Peter eine "gute Sache" "man kann unendlich viel Spaß mit unserem Sport in diesen Ländern haben". "Landschaftlich einfach gigantisch", urteilt Peter. Sie stehen Alaska nicht nach. Viele Pokale, Ehrungen und Fotos (auch ein Bild über seinen KO-Sieg beim Boxen) erinnern an die eingefahrenen Erfolge. Sicher haben die Telefonate mit den Freunden in Alaska auch nach seiner Pensionierung vom Flugdienst nicht abgenommen. Die Freunde dort, die alaskanischen Musher, sind laut Peter, die nettesten und gastfreundlichsten Menschen der Welt. Im Schlittenhundesport hat Peter den Ruf als absolut fairer Musher, der sich allen Neuerungen gegenüber immer geöffnet hat, aber auch genau so offen seine eigene Meinung vertritt. Den schwärzesten Tag seiner Sportlaufbahn erlebte er 1993, als er im Training sein Team und beim nachfolgenden Sturz, das Bewußtsein verlor. Dem Krankenhausaufenthalt folgte eine Trainingspause, doch mit großer Willenskraft und der Begeisterung für seine Hunde ist er wider zurückgekommen in den Rennzirkus. Schon lange sieht man ihn nicht mehr mit seinem legendären roten Ford-Bronco. Jetzt geht es etwas ruhiger, aber wenn er startet, ist Peter, der für den Verein Mushing Langerringen startet, in der Königsklasse "Open" am Start. Als Schlußwort wünscht sich Peter die Aussage von Jeff King, dem 3-fachen Iditarodsieger zu veröffentlichen: "I cant imagine not having dogs, but i can imaginenot racing." Die gesamte Redaktion und alle Sportkollegen wünschen Dir weiterhin Good Mush, Peter und das Du bei den Worten von Jeff King noch lange weghörst! Idee: Heirich Stahl |