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Aktuell

November 2007

Liebe Freundinnen
und Freunde des Schlittenhundesports,

die kühle Witterung der letzten Wochen lässt für die kommende Saison viele Musherherzen schon jetzt ein bisschen höher schlagen. Die Betriebsamkeit in Sachen Saisonvorbereitung, das Abklären von Terminen, Trainingsaufenthalten usw. im näheren und weiteren Umkreis führt teilweise zu regem Telefon- und E-mailverkehr der Aktiven. Aktuelle Trainingsstände und Befindlichkeiten unserer Sportkameraden (Mensch und Tier) werden ausgetauscht und die ersten Wagenrennen und Trainingstreffen sind auch schon vorbei. Auch bei uns im Schwarzwald lag schon Ende Oktober der erste Schnee.

Die Annäherungen in Sachen „Vereinigung“ der Verbände tragen offenbar Früchte und so scheint, zum heutigen Zeitpunkt, die gemeinsame Zeitung als ein Teilschritt in nicht allzu weiter Ferne zu sein. Nicht nur in diesem Punkt sind sich die Verbände näher gekommen. Auch in Bezug auf gemeinschaftliche Veranstaltungen und Zielsetzungen im Allgemeinen scheinen viele Parallelen erkennbar.

An dieser Stelle möchte ich allen Sportlern erneut die Better-Mushing-Seminare empfehlen, auf denen jeder Schlittenhundesportler immer brauchbare Anregungen und Anstöße mitnehmen kann. Entsprechende Berichte sind auch wieder in dieser Ausgabe abgedruckt. Sofern aktuelle Termine anstehen, sind diese den Internetseiten des DSSV zu entnehmen.

Wie gewohnt werden umfangreiche Rennausschreibungen in dieser Ausgabe veröffentlicht. Die entsprechenden Informationen sind – soweit sie der Redaktion zugeleitet wurden – in diesem Heft ebenso abgedruckt, wie die Rahmenbedingungen für Rangliste, Qualifikation usw.

In diesem Sinne wünsche ich allen Sportskameradinnnen und -kameraden eine schneereiche und erfolgreiche Saison 07/08

Hannes Kronbach - Präsident DSSV

Protokoll Verbandstag DSSV 25.08.2007

Ort: LSB Frankfurt
Zeit: 13:15 Uhr
Anwesenheit: siehe Anhang (nur beim Original)

Top 1

Begrüßung des 1. Vorsitzenden Rolf Karwecki und Eröffnung der Versammlung.
Feststellung der Beschlussfähigkeit und Festlegung der endgültigen Tagesordnung.

Top 2

Wahl eines Versammlungsleiters
Rudi Ropertz stellt sich zur Verfügung, bei zwei Enthaltungen wird er zum Versammlungsleiter gewählt.

Top 3

Präsidiumsberichte

a)

1. Vorsitzender

-

der DSSV hat 28 Mitgliedsvereine, neu ist der SSNH, der Allgäuer Verein ist zum Jahresende nicht mehr Mitglied.

-

kein Stand auf der Schlittenhundemesse in Völklingen, auch die AGSD wird dort nicht vertreten sein.

-

Nachfragen im Hinblick auf Hundesteuer häufen sich

-

Rolf Karwecki bedankt sich für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren, er steht für das Amt des Vorsitzenden aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Das Husky Magazin wird von ihm weitergeführt.

b)

Sportwart

-

in der vergangenen Saison sind die meisten Rennen ausgefallen

-

Aktivierung neuer Rennorte ist in Vorbereitung

-

Strecke in Haidmühle musste wegen Witterungseinflüssen verändert werden

-

Wildsteig und Längenfeld sind wieder aktiviert

-

neu ist der Adria Cup, er wird gemeinsam mit Östereich organisiert, Längenfeld soll einer der vier Rennorte sein.

-

Heinz Hammer-Biel ist von seinen Ämtern zurückgetreten, geplante Veranstaltungen sollen möglichst noch mit ihm durchgeführt werden.

-

Ehrungen der beiden amtierenden Weltmeister Rudi Ropertz und Uwe Radant.

c)

Schriftführer

kein Bericht, würde sein Amt in der kommenden Wahlperiode fortsetzen.

d)

Schatzmeister

Geld ist in der letzten Saison bei den ESDRA Gebühren eingespart worden, für nicht am Start erschienene Teilnehmer muss noch die Gebühr bezahlt werden, Vereinsgebühren sind bis auf wenige Ausnahmen pünklich eingegangen, Strafgebühr muss ein Verein zahlen.

Top 4

Berichte aus den Referaten

a)

Internationale Zusammenarbeit

Dr. Jürgen Lüber lässt sich entschuldigen, ein Bericht über seine Arbeit wird vorgetragen.

b)

Tierschutz

Michael Oberthür hat nur wenig zu berichten, da es keine Rennen gab.

c)

Umwelt und Natur

Kein Bericht

d)

Jugend

Zwei Jugendliche nahmen an der EM in Jacusice teil und belegten den dritten und den sechsten Platz.
Sommercamp des DSLT fand ohne DSSV Mitglieder statt, von Go Ahead Travel ist eine Spende von 100,- € eingegangen.

e)

Aus- und Fortbildung

Kein Bericht

f)

Siberian Husky Beauftragter

Jürgen Hufen lässt sich entschuldigen

g)

Fachausschuss Gespanne

Kein Bericht

h)

Fachausschuss Pulka/Skijöring

Kein Bericht

i)

Rechtsausschuss

Musste nicht tätig werden, es besteht Übereinstimmung beim Fall Diemer, gleiche Sperrzeit wie von ESDRA verhängt.

j)

Sportbundbeauftragter

Klaus Kennerknecht lässt sich entschuldigen

k)

Verbandstierarzt

Dagmar Kriegler lässt sich entschuldigen

Top 5

Bericht der Kassenprüfer

Die Kasse wurde geprüft und es gab keine Beanstandungen

Top 6

Aussprache zu den Berichten 3a)-e), sowie 4a)-k) und 5

Top 7

Beantragung zur Entlastung des Vorstandes

Bei 1 Gegenstimme und 6 Enthaltungen wird dem Antrag stattgegeben.

Top 8

Neuwahlen des Präsidiums

Vorschlag: Daniel Tietze

1. Wahlgang: 16 Ja, 18 Nein, eine Enthaltung
nach 15 menütiger Pause neue Wahlvorschläge

Kandidaten: Johannes Kronbach • Daniel Tietze

2. Wahlgang: Mit einer Mehrheit von 24 zu 11 Stimmen wird Johannes Kronbach zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

In den folgenden Wahlen wurden gewählt:

Ralf Müller: 2. Vorsitzender
Sandra Koch: Kasse
Klaus Engelbrecht: Sportobmann
Klaus Pestel:         Schriftführer
Agnes Fröschel:     Jugendwart
Michael Oberthür:  Tierschutz

Top 9

Als neuer ‘Mush with P.r.i.d.e.’ Beauftragter wird Markus Luft vorgeschlagen und durch das Präsidium bestätigt.

Top 10

Wahl der Kassenprüfer

Gewählt werden Bernd Dickel und Wolfram Schumacher.

Top 11

Vorlage und Genehmigung des Haushalts

Der Haushaltsplan wird bei einer Enthaltung von der Versammlung angenommen.

11

a)

Berichte vom Runden Tisch

Sigi Schiemann berichtet über die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der AGSD, ein Zusammenschluss der Verbände wird vermutlich noch zwei Jahre Zeit in Anspruch nehmen.

Top 12

Behandlung von Anträgen

a)

Der eingereichte Antrag zur Satzungsänderung § 37 wird mit 36 zu 2 bei 1 Enthaltung angenommen.

b)

keine anderen eingereichte Anträge

c)

keine Dringlichkeitsanträge

Top 13

Rennkalender 2007/2008: siehe Husky Magazin

Top 14

Verschiedenes

Rennleiterlizenz: Um eine Rennleiterlizenz zu erwerben muss man an zwei Rennen bei Klaus Engelbrecht assistiert haben und im Anschluss eine theoretische Prüfung ablegen.

Vorstellung eines Vereinssponsorings durch die Firma Best Choice durch Uwe Radant.

Vorstellung der Firma Mandant Plus durch Firmenvertreter. Die Firma Mandant Plus unterstützt den DSSV mit jährlich 1.200,00 € und wird auf verschiedenen Veranstaltungen des DSSV Infostände betreiben.

Ende des Verbandstages: 17:17 Uhr
Protokoll: Klaus Pestel
Präsident: Johannes Kronbach

Anträge an den DSSV VT 2007

... der DSSV-Verbandstag 2007 möge beschließen,

1.

die Satzung § 37  1. zu ändern in „Die Auflösung des DSSV kann nur vom Verbandstag mit einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden“ sowie die Satzung § 20 2. zu ändern in „Die Änderung der Satzung sowie der Beschluss zur Auflösung des DSSV bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen.“

Begründung: Die jetzige Formulierung der §§ 37 und 20 lassen mehrere Auslegungen zu, wer Delegierter ist, fordern eine Mindestzahl von Anwesenden und dann noch eine 9/10 Mehrheit. Dies alles könnte zu unnötigen Unsicherheiten und Hürden bei einer ansonsten allgemein gewollten Auflösung führen. Darum empfiehlt es sich, die gesetzliche Formulierung zu übernehmen.

2.

die Satzung § 37  2. zu ergänzen mit „Die Wahl dieser Körperschaft trifft der Verbandstag mit einfacher Mehrheit.“

(§ 37.2 lautet dann: Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Verbandes haben die Mitglieder keine Rechte am Verbandsvermögen. Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall des bisherigen Verbandszweckes ist das Verbandsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für den Sport zuzuweisen. Die Wahl dieser Körperschaft trifft der Verbandstag mit einfacher Mehrheit.)

Begründung: Wenn der Verbandstag satzungsgemäß über die Auflösung beschließt, dann sollte dieses Organ auch darüber entscheiden, wem die Restmittel des DSSV bei Auflösung zufließen sollen.

3.

den geschäftsführenden Vorstand des DSSV zu beauftragen, - möglichst zusammen mit der AGSD - bis März 2008 einen Dachverband für die Deutschen Schlittenhundesportvereine zu gründen. Zur Gründungsversammlung sind die Vertretungsberechtigten aller nachweislich gemeinnützigen Mitgliedsvereine von AGSD und DSSV einzuladen.

Hinweis: Auf die Veröffentlichung des Verbandsausschuss-Protokolls wurde verzichtet, da der Verbandsausschuss lediglich den Verbandstag vorbereitet hatte und insofern das Verbandstags-Protokoll alle notwendigen Informationen enthält.

Bekanntgabe nach § 8 Abs. 3 der DSSV-Satzung

Der Schlittenhunde Sportverein Südoldenburg e.V, SSVS, hat die Aufnahme als Mitglied in den DSSV beantragt. Vorsitzender ist Andreas Pundsack • Mühlenweg 7 • 49692 Cappeln. Die dortige Geschäftsstelle betreut Elisabeth Pundsack.
Gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung des DSSV wird das Aufnahmebegehren hiermit bekannt gemacht. Eventuelle Einsprüche gegen die Aufnahme sind innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen dieser Ausgabe des HUSKY schriftlich (eMail reicht aus) mit Begründung an den Präsidenten bzw. die DSSV-Geschäftsstelle zu senden. Hierüber müsste dann der Verbandsausschuss entscheiden. Erfolgt kein (fristgerechter) Einspruch, wird die Aufnahme vollzogen und anschließend im amtlichen Verbandsorgan HUSKY veröffentlicht.

-cki

Neue Regeln für Weltcup-Rennen

Die IFSS hat neue Regeln für die Weltcuprennen erlassen. Mit nur kleinen Änderungen gibt sie dadurch den Veranstaltern bzw. den nationalen Verbänden die Möglichkeit, zu einem weltweit angesehenem Rankingsystem für Musher - von Vorteil sowohl für Sponsoren, als auch für die Veranstalter selbst.

Zusätzlicher Bonus:
Die ersten 3 jeder Klasse pro Region (z.B. Mittel- und Zentraleuropa) sind vorqualifiziert für die nächste WM 2009 in Nordamerika, sowohl im Nome-, als auch in Nordic-Style. Ein Teil der für die Sanktionierung zu bezahlenden Gebühren ist für entwicklungs- und sportmedizinische Projekte bestimmt (mind. 20% der Einnahmen).
Die IFSS ersucht die Nationen und Rennveranstalter, ihre Rennen (Sprint, MD, Distance, Nordic und Dryland) als Weltcuprennen anzumelden.
Je früher eine Veranstaltung als Weltcuprennen angemeldet wird, umso besser kann von Seiten der IFSS dafür Werbung gemacht werden. Die neuen Regularien sind auf der Webseite der IFSS zu finden unter www.sleddogsport.com

Dr. Jürgen Lüber

September 2007

Liebe Freundinnen und Freunde des Schlittenhundesports,
liebe Mitglieder in den DSSV-Vereinen,

der diesjährige Verbandstag, das stand schon vor dem Termin fest, sollte Veränderungen in verschiedenen Dingen bringen.
Dass er eine Kandidatur meiner Person zum Präsidenten (und dann auch noch Wahl) mit sich bringen würde, war mir jedoch nicht klar. Der eigentliche Verlauf ist nun auch Geschichte und ich bin bestrebt, nach vorne zu schauen.
Ich möchte an dieser Stelle allen bisherigen Vorstandsmitgliedern: Rolf, Alf und Heinz-Ludwig meinen herzlichen Dank für das für den DSSV Geleistete aussprechen. Einen besonderen Dank an Rolf, der bei allen Diskussionen, die wir in der Vergangenheit hatten, immer sachlich und korrekt blieb. So freut es mich auch, ihn weiter im Team in Sachen „HUSKY“ und zukünftig hoffentlich „HUSKY/TRAIL“ zu haben.
Die kommenden Wochen werden geprägt sein von einer „Bestandsaufnahme“ und der Aufarbeitung der Verbandstagsbeschlüsse mit diversen Behördengängen und jeder Menge Büroarbeit.
Für die Zukunft will ich mit dem Team aktiv in Richtung „gemeinsames Dach“ gehen. Ich hoffe, zusammen mit unseren Sportskameraden aus der AGSD. Ich sehe einer Arbeit unter einem Dach hoffnungsvoll entgegen.
Nicht verschweigen will ich, dass ich trotz des Amtes nach wie vor aktiv im Sport sein werde und so fiebere auch ich der „schönen“, hoffentlich kalten und schneereichen Jahreszeit entgegen. Ich wünsche allen Schlittenhundesportlern eine gute Saisonvorbereitung und viel Freude mit euren „Teampartnern“.

Hannes Kronbach - Präsident

nach über fünf Jahren an der Spitze des Verbandes habe ich mich als DSSV-Präsident verabschiedet. Berufliche Gründe sind der Anlass dafür, dass ich mein ehrenamtliches Engagement einschränken muss. Der Verbandstag hat dies dankenswerterweise ebenso akzeptiert und respektiert wie den Verzicht von Alf Sünner-Merten und von Heinz-Ludwig Hammer-Biehl auf eine weitere Kandidatur als Vizepräsident bzw. Skijöring/Pulka-Obmann.
Ich danke allen bisherigen Präsidiumsmitgliedern sowie den Vorsitzenden der DSSV-Mitgliedsvereine für die stets konstruktive Zusammenarbeit und wünsche dem neu gewählten Präsidium mit Hannes Kronbach an der Spitze eine glückliche Hand für die bevorstehenden, sicher nicht leichten Aufgaben.
Dem Verband bleibe ich nach Absprache mit Hannes als Redaktionsleiter des „HUSKY“ erhalten. Beiträge für unser Fachmagazin nehme ich wie bisher gerne entgegen.
Die jetzt vorliegende Septemberausgabe ist der Auftakt für die (Wagen-)Saison.
Neben den Rückblicken auf vergangene Aktivitäten des Verbandes, der Vereine und einzelner Schlittenhundesportler dürften insbesondere die zahlreichen Rennausschreibungen von Interesse sein.
Für die bevorstehenden Wochen und Monate wünsche ich den Leserinnen und Lesern, vornehmlich aber allen Aktiven, wobei hier auch deren vierbeinige Sportpartner gemeint sind - ein herzliches Glück auf!


Rolf Karwecki - Redaktion „HUSKY“

Das Wichtigste vom DSSV-Verbandstag (25.08.07)

Nachfolgend informieren wir in aller Kürze über die wichtigsten Entscheidungen des Verbandstags. Das offizielle Protokoll wird in der nächsten Ausgabe des HUSKY abgedruckt, die Mitte November erscheint.

Präsidium entlastet
Nach entsprechendem Bericht und auf Empfehlung des Kassenprüfers Bernd Dickel entlastete der Verbandstag das Präsidium einschließlich der Kassenführung für das Geschäftsjahr 2006 ohne Gegenstimmen

Neuwahlen des Präsidiums
Nachdem Rolf Karwecki aus beruflichen Gründen von einer erneuten Kandidatur als Präsident abgesehen hatte, gestaltete sich die Suche nach einer/einem Bewerber/in nicht ganz einfach. Schließlich erklärten sich doch zwei als Schlittenhundesportler aktive Vereinsvorsitzende dazu bereit, die Geschicke des Verbandes zu übernehmen. Als neuer DSSV-Präsident wurde schließlich Johannes Kronbach (SSBW) mehrheitlich gewählt.
Auch der bisherige Vizepräsident, Alf Sünner-Merten, wollte diese Aufgabe in andere Hände geben. Der Verbandstag übertrug Ralf Müller (SSBW) dieses Amt.
Ebenso hatte Heinz Ludwig Hammer-Biehl seinen Präsidiumssitz niedergelegt. Leider konnte kurzfristig kein Nachfolger gefunden werden, sodass der im Amt bestätigte Sportdirektor Klaus Engelbrecht vorläufig auch die Arbeiten des Skijöring/Pulka-Obmanns übernimmt.
Entgegen vorherigen Ankündigungen war Sandra Koch dann doch bereit, die Kasse weiterhin zu betreuen. Sie wurde vom Verbandstag mehrheitlich gewählt.
Ebenso wurde Agnes Fröschl als für die Jugend zuständiges Präsidiumsmitglied bestätigt.

Tierschutzbeauftragter bestätigt
Michael Oberthür, der bisher kommissarisch die Aufgabe des Verbands-Tierschutzbeauftragten wahrgenommen hatte, wurde vom Verbandstag nun auch offiziell in dieses Amt gewählt.

Neuer Sonderbeauftragter für Mush with P.R.I.D.E.
Die Nachfolge von Sigi Schiemannn übernimt Markus Luft.

Klares Votum für Kooperation mit der AGSD
Einstimmig beauftragte der Verbandstag auf Empfehlung des Verbandsausschusses den geschäftsführenden Vorstand des DSSV, - möglichst zusammen mit der AGSD - bis März 2008 einen Dachverband für die Deutschen Schlittenhundesportvereine zu gründen. Zur Gründungsversammlung sind die Vertretungsberechtigten aller nachweislich gemeinnützigen Mitgliedsvereine von AGSD und DSSV einzuladen.

Satzungsänderungen
Mit überwiegender Mehrheit ergänzte der Verbandstag die DSSV-Satzung in § 37. Danach bestimmt jetzt bei einer eventuellen Auflösung des DSSV der Verbandstag, welcher gemeinnützigen Körperschaft das Vereinsvermögen zwecks Verwendung für den Sport zukommt.
Ebenfalls mit deutlicher Mehrheit sprach sich der Verbandstag dafür aus, die Anforderungen für einen Beschluss zur möglichen Auflösung des DSSV auf die gesetzlich für Vereine vorgeschriebenen Mehrheitsverhältnisse zu vermindern und so auch Klarheit der bisher nicht so deutlichen Bestimmungen zu schaffen. Allerdings waren die Delegierten nicht in der notwendigen Anzahl vertreten. Deshalb wird ein außerordentlicher Verbandstag am 29.10.07 stattfinden.

HUSKY-Redaktion
Nach Absprache mit dem neuen DSSV-Präsidenten betreut Rolf Karwecki weiterhin die HUSKY-Redaktion.
-cki

DSSV-Anti-Doping-Beauftragter
Die ESDRA hat ihre Mitgliedsverbände dringend um die Ernennung eines (Anti-) Dopingbeauftragten gebeten. Dies berichtete jetzt der DSSV-Referent für internationale Angelegenheiten, Dr. Jürgen Lüber, der weiter mitteilte: „Sollte sich niemand für dieses Amt finden lassen, würde ich mich bereit erklären, diese Aufgabe zu übernehmen.“
Dieses Angebot hat der DSSV dankend angenommen, zumal Dr. Jürgen Lüber auch bei Einverständnis „berufsbedingt befugt ist“, sogar den MusherInnen Blutproben zu entnehmen.
-cki

Sperre nach Doping
Bei den Europameisterschaften der WSA am 17./19.02.2007 in Zuberec (Polen) wurden regelkonform stichprobenartig Urin-Dopingproben genommen. Dabei ergaben sowohl die A- wie auch die B-Probe für „Ginger“, ID-Nummer: 142286, aus dem Team von Marco Diemer (SSVA) einen positiven Befund hinsichtlich Koffein und Theobromin.
Die WSA erkannte deshalb nach Anhörung den errungenen Titel ab und sprach für Marco sowie Rainer Diemer ein zweijähriges Startverbot bis 22.03.2009 aus. Das hat die AGSD für ihren Bereich entsprechend umgesetzt. Satzungskonform hat sich der DSSV dem entsprechend angeschlossen.
-cki

Kurzbericht über den
25. ESDRA-Kongress am 23./24.06.07 in Freising

Anwesend waren 14 Nationen, Gesamtstimmenzahl: 35
Folgende Vorstandsämter standen zur Wahl:
- Vizepräsident (Valerie Braun, CH)
- Schatzmeister (Christian Häberli, CH)
- Sportdirektor (Nils Finsrud, NO)
- Direktor Nomestyle (Robert Schiesser, CH)
- Direktor, Off snow (Vaclav Kovarik, CZ)

Alle stellten sich erneut zur Verfügung und wurden ohne Gegenstimme, per Akklamation wiedergewählt.
Der Direktor, Nordicstyle (Mikkel Myhre, NO) stand zwar nicht zur Wahl, trat aber wegen starker beruflicher Verpflichtung zurück. An seiner Stelle wurde Olle Rosen, Schweden, ebenfalls ohne Gegenstimme in den Vorstand gewählt.
Des weiteren wurde Gabi Meier, CH, als Kassenprüferin und Jürgen Lüber anstelle von Bernard Pepin in das Penal Komitee gewählt.

Dem Antrag des Vorstandes, künftige Europameisterschaften (On- und Off snow) ab 2008 nur noch alle zwei Jahre durchzuführen, wurde zugestimmt (31 Ja-Stimmen). Vorausgesetzt wurde, dass die IFSS die Weltmeisterschaften ebenfalls alle 2 Jahre (an den ungeraden Jahren) durchführt, wovon auszugehen ist.
Ebenfalls angenommen wurde (einstimmig) ein Entwurf der Antidoping regulations als Anhang zum ESDRA-Reglement, Part 2, Section 4. In diesem Zusammenhang wurden die einzelnen Nationen aufgerufen, einen Dopingbeauftragten zu benennen, der v.a. die Besonderheiten der jeweiligen NADA abklären soll.
Abgelehnt wurde ein Antrag Norwegens, die Stimmenanzahl und gleichzeitig die Mitgliedsgebühr der einzelnen Nationen von der Mitgliederanzahl oder der DID der Länder abhängig zu machen.
Ebenfalls abgelehnt wurde ein Antrag Norwegens, die EM auf 4 Tage zu verlängern, um an jeweils einem Tag Skijöring und Pulkawettbewerbe durchführen zu können.
Abgelehnt wurde auch ein Antrag Polens, bei der EM eine Jüngstenklasse (unter 14 Jahren) einzuführen.
Anträge, einen Ruckdämpfer zwischen Zugleine und Schlitten zur Pflicht zu machen und in der 6-Hundeklasse 3-Radwagen zuzulassen, wurden an das Sportkomitee verwiesen, wobei letzterer offensichtlich keine Chance hat.
Termine:
EM 2008 in Skellefteå, Schweden, vom 29.2.08 - 02.03.08.
Ausweichort wäre Arvidsjaur (140 km entfernt, zum selben Zeitpunkt).
EM 2007 (Off snow) in Kcynia, Polen, (in der Nähe von Bydgoszcz) am 27. - 28.10.07
EM 2008 (Off snow). Noch keine offiziellen Bewerbungen, sind noch bis 15.9.07 möglich.
EM 2010 (On snow): es wurden mündliche Bewerbungen von Italien (Tarvisio/Cortina), Polen (Jakusice) und Tschechien (nur MD) abgegeben.

Nächster ESDRA-Kongress: 14. - 15.6.2008 in Malmö, Schweden.

Dr. Jürgen Lüber

DSSV verzichtet auf Messestand
Entgegen der bisherigen Praxis werden der DSSV und die AGSD in diesem Jahr nicht mit ihren Ständen auf der Messe „Hund+Sport“ in Völklingen (6.-7.10.07) vertreten sein. Diese Entscheidung trafen die Präsidien nach den Erfahrungen von rückläufigen Besucherzahlen in den Vorjahren.
-cki

Sponsoring-Vertrag mit MandantPlus
Künftig werden der DSSV und seine Mitgliedsvereine vom Versicherungs- und Finanzmakler MandantPlus finanziell gefördert. Ein entsprechender Vertrag wurde vom Präsidium nach Zustimmung des Verbandsausschusses abgeschlossen. Die Laufzeit beginnt am 1.10.2007 und beträgt zunächst zwei Jahre mit Verlängerungsoption. Ansprechpartner auf Seiten von MandantPlus ist José Martin, der übrigens im FSSC und beim ITB aktiv den Schlittenhundesport betreibt.
-cki

Protokoll Verbandsausschuss DSSV 28.04.2007

Ort: Florstadt, Bürgerhaus
Zeit: 11:00 Uhr

Anwesenheit: siehe Anhang (nur beim Original)

Top 1

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Rolf Karwecki und Eröffnung der Versammlung.
Feststellung der Beschlussfähigkeit und Festlegung der Tagesordnung.

Top 2

R. Karwecki wird zum Versammlungsleiter bestimmt.

Top 3

Präsidiumsberichte

a)

Vorsitzender:

-

Rolf Karwecki informiert über eine Veranstaltung, die in Nordhessen im Tierpark Sababurg stattfand. Über 8.000 Besucher konnten Schlittenhunde beim Training beobachten, Zuschauer konnten mit verschiedenen Teams die Strecke abfahren, Wolfram Schumacher berichtete aus Schweden, seine Frau las für Kinder aus ihrem Buch. Eine gute Werbung für den Schlittenhundesport.

-

Festlegung des Verbandstages: 25. August 2007 beim LSB in Frankfurt.

-

In Kassel findet am 15.06.2007 ein Vortrag zum Yukon Quest statt.

-

Möglicherweise soll das Husky Magazin soll ab September 2007mit dem Magazin der AGSD zusammengelegt werden. Neuer Name: Husky-Trail.

-

Der Zuschuss für das jährlich stattfindende Nordic Mushing Seminar in Oberhof ist bewilligt.

-

Fahrtkosten für WM bzw. EM Teilnehmer sollen pro Fahrzeug für eine Veranstaltung 100,00 €, für beide 130,00 € betragen, aber erst, wenn die Rückerstattung der Startgebühren von nicht teilnehmenden Mushern erfolgt ist.

-

Das Präsidium hat beschlossen, dass alle EM- oder WM-Teilnehmer in Zukunft die Startgebühr selbst zahlen und eine Erstattung der Gebühr erst nach der Teilnahme an den Musher erfolgt.

-

Der DSSV ist 2007 der Ausrichter für den ESDRA Kongress. Er wird am 2. Juniwochenende in Freising stattfinden.

-

Eine Rennleiterlizenz für den DSSV kann auch auf Wagenrennen erworben werden. Interessenten melden sich bei Klaus Engelbrecht.

-

Info zum Dopingfall Diemer: Der DSSV wird sich im Hinblick auf Sanktionen der WSA bzw. der AGSD anschließen.. Der Rechtsausschuss ist beauftragt.

-

Die Deutsche Meisterschaft Wagen soll in diesem Jahr an nur einem Ort ausgetragen werden.

b)

Sportwart:

-

Gratulationen an alle erfolgreich teilnehmenden Musher auf WM und EM.

-

EM in Hamar und WM in Schweden haben gut funktioniert.

-

Der Ausfall der Deutschen Meisterschaft hatte organisatorische Gründe.

-

Trainingstrail in Haidmühle war nur bedingt nutzbar.

c)

Skijöring/Pulka:

-

Heinz Hammer-Biehl konnte nicht an der Versammlung teilnehmen, bittet aber um Anmeldungen für das Seminar in Oberhof.

d)

Schatzmeister:

-

Nach wie vor Probleme beim Einzug der Gebühren für den DSSV, Abrechnung von EM und WM ist noch nicht erfolgt.

Top 4

Berichte aus den Referaten:

a)

Internationale Zusammenarbeit:

-

Jürgen Lüber berichtet über den Kongress der IFSS im Herbst 2006.

-

Die Dryland EM fand in Ungarn statt.

-

Bericht über WM in Rastede.

-

Teamleader bei EM und WM in Skandinavien

b)

Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz:

-

Wolf Hoefler legte einen schriftlichen Bericht vor.

c)

Jugend:

-

Junioren WM in Jakuscyze (Polen), zwei teilnehmende Jugendliche aus dem DSSV

-

Jugendveranstaltung beim SSBW, weniger Sponsorengelder aufgrund fehlender Los-Verkaufsmöglichkeiten auf Rennveranstaltungen

-

Jugendschlitten des DSSV konnte nicht genutzt werden

-

Nachwuchsprobleme im DSSV

d)

Runder Tisch mit der AGSD

Der Runde Tisch hat auftragsgemäß entscheidungsreife Vorlagen für eine gemeinsame Rennordnung, einen gemeinsamen Rennkalender und ein Gemeinsames Dach AGSD/DSSV erarbeitet; wird dem VT 2007 vorgelegt.

e)

Mush with P.R.I.D.E.

Sigi Schiemann stellt sein Amt als Sonderbeauftragter für Mush with P.R.I.D.E. zum Verbandstag zur Verfügung. Markus Luft stellt sich für das Amt zur Verfügung.

Top 5

Aussprache zu den Berichten Top 3 und 4

Husky Magazin:

Das Zusammenlegen der beiden Verbandsorgane macht die Herstellung, aber nicht den Versand preiswerter. Angestrebt werden ca. 60 Seiten je Ausgabe, sechs mal im Jahr.

Deutsche Meisterschaft Sprint:

Diskussionen über Terminfestlegung, die Mehrheit der Anwesenden beschließt: Terminverlegung geht vor Ortsverlegung.

Top 6

Verbandstag 2007:

Neuwahlen: Rolf Karwecki, Alf Sünner-Merten und Sandra Koch werden nicht mehr kandidieren.

Top 7

Anträge:

Antrag von Verein Alpen-Trail e.V. über eine Weiterbildung der DSSV-Rennleiter sowie der Tierschutzbeauftragten im Sinne der Better Mushing Seminare.
Der Antrag wird zurückgezogen, da sich Klaus Engelbrecht zu Nachschulungen verpflichtet. Künftig werden die Rennleiter unter Zuziehung der Better Mushing Referenten durch den Sportwart im jährlichen Rhythmus geschult werden. Nicht teilnehmende Rennleiter werden im Folgejahr nachgeschult, bei wiederholtem Fernbleiben droht der Verlust der Rennleiterlizenz.

Antrag Mushing Bayern e.V. zu Referentenspesen bei Better Mushing Seminaren
Der Antrag wird von der Versammlung mehrheitlich abgelehnt.
Vorschlag Präsidium: Der Vorstand ist bereit, im Einzelfall eine finanzielle Hilfe zu gewähren, damit auch BM-Seminare mit wenig Teilnehmern stattfinden können.
Neue, konkrete Termine für Seminare gibt es noch nicht. Allerdings sind mehrere Vereine zur Ausrichtung bereit.

Antrag Jürgen Lüber
Die Fachausschüsse Gespanne und Pulka sollen sich unter Federführung von Jürgen Lüber mit der DSSV-Rennordnung befassen. Das ist die ESDRA-RO mit den DSSV-Abweichungen im Anhang, zukünftig auch mit den AGSD-Abweichungen. Neufassung soll bis zum VA beim Verbandstag-Termin vorgelegt werden.
Einstimmige Annahme des Antrags durch die Versammlung.

Antrag Mushing Bayern zum Runden Tisch zur Meinungsbildung zu Gemeinsamen Dach AGSD/DSSV.
Erläuterungen von Sigi Schiemann zum Antrag:
Varianten:

1)

Neuer Verband mit Sparten für rasse-definiertem und nicht rasse-definiertem Schlittenhundesport, AGSD und DSSV treten als Sparten ein.

2)

Neuer Dachverband für alle AGSD und DSSV Mitgliedsvereine, AGSD und DSSV lösen sich anschließend auf.

3)

Einer der beiden Verbände löst sich auf und seine Mitgliedsvereine treten in den anderen Verband ein.

Mit 20 von 20 Stimmen spricht sich der Verbandsausschuss für den Vorschlag zwei aus. Vorschlag 1 und 3 erhalten jeweils 6 von 20 Stimmen.
Dies geht so zum Verbandstag des DSSV im August. Frühester Termin für eine Zusammenlegung beider Verbände wäre 2008.
Der Verbandstag der AGSD wird sich schon im Juni damit befassen.

Top 8

Rennkalender:
Vorläufiger Rennkalender 2007/2008

20.-21.10

Bischheim

ACNB/RSSV

Wagen

20.-21.10.

Gollwitz

SSVO

Wagen

27.-28.10

Winterberg

SSVH

Wagen

27.-28.10.

Trabrennbahn Gelsenkirchen

D. Herche

Wagen

03.-04.11.

Viersen

SSVE

Wagen

10.-11.11.

Rotta

MSC

Wagen

10.-11.11.

Borken

D. Herche

Wagen

17./18.11. ?

Tierpark Sababurg, Hofgeismar

DSSV

Wagen

??????.

Polen

ESDRA EM

Wagen

24.-25.11.

Geismar, Frankenberg

SSNH

Wagen

24.-25.11.

Nord-Italien

IFSS WM

Wagen

01.-02.12

Rastede

SSVS

Wagen

01.-02.12

Ziegelroda

MSC

Wagen

08.-09.12

Langenscheid

SSNH DM

Wagen

08.-09.12

nicht Homburg, neuer Ort

RSSV

Wagen

???

Langtaufers

Schnee

05.-06.01 ?

Wildsteig

SV Wildsteig

Schnee

12.-19.01.08

Alpentrail

Alpen-Trail e.V.

Schnee

26.-27.01.

Halver

SSNH

Wagen/Schnee

26.-27.01

Todtmoos

SSBW DM

Schnee

02.-03.02

Oberwiesenthal

SSVO

Schnee

09.-10.02

Haidmühle

SCH Bay. Meist.

Schnee

16.-17.02

Winterberg

SSVH

Schnee

16.-17.02

Haidmühle

SCH Ersatztermin

Schnee

23.-24.02

Schmallenberg

SSVH

Schnee

29.02-03.03.

Skelleftea, Schweden

ESDRA EM

Schnee

08.-09.03.

Feldberg/Ts.

SSNH

Schnee/Wagen

15.-16.03.

Latdorf

MSC

Wagen

22.-23.03

Gräfendorf

SSNH

Wagen

Top 9

Verschiedenes:

Lizenzpflicht für Wagenrennenteilnehmer für alle oder nur für die Rangliste oder die Deutsche Meisterschaft?
Wer um Punkte für die Rangliste oder die Deutsche Meisterschaft fahren will braucht eine Musherlizenz!
Andere Starter dürfen starten, haben aber keinen Anspruch auf Punkte in der Rangliste oder auf einen Titel.
Diese Regelung wurde von der Versammlung bei zwei Gegenstimmen angenommen.

Ende der Versammlung: 16:10 Uhr

Protokoll: Klaus Pestel
Präsident und Versammlungsleiter: Rolf Karwecki

Bekanntgabe nach § 8 Abs. 3 der DSSV-Satzung
Die Abteilung Schlittenhundesport des SV Wildsteig e.V. hat die Aufnahme als Mitglied in den DSSV beantragt.
Gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung des DSSV wird das Aufnahmebegehren hiermit bekannt gemacht. Eventuelle Einsprüche gegen die Aufnahme sind innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen dieser Ausgabe des HUSKY schriftlich (eMail reicht aus) mit Begründung an den Präsidenten bzw. die DSSV-Geschäftsstelle zu senden. Hierüber müsste dann der Verbandsausschuss entscheiden. Erfolgt kein (fristgerechter) Einspruch, wird die Aufnahme vollzogen und anschließend im amtlichen Verbandsorgan HUSKY veröffentlicht.

Ferner wird darüber informiert, dass der ASSV - Allgäuer Schlittenhundesport-Verein seinen Austritt aus dem DSSV ohne Begründung zum Ende dieses Jahres erklärt hat.
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Angebot für DSSV-Vereine:
Werbematerial für den Schlittenhundesport

Bei Schlittenhunderennen sollte man vielleicht bedenken, dass man als Veranstalter nicht nur mit dem Rennen selbst etwas für die Sinne der Zuschauer bieten kann. Es macht sich sicher auch ganz gut, wenn man dem einen oder anderen Besucher Hintergrundinformationen schwarz auf weiß mit nach Hause geben kann. Denn dann wirkt das Rennerlebnis länger nach. Außerdem werden den Zuschauern so auch Kontaktadressen bekannt.
Hier bieten sich beispielsweise an:
- Ansichtshefte der letzten Ausgaben des Fachmagazins HUKSY oder
- DSSV / AGSD-Faltblatt „Schlittenhundesport – naturverträglich“ -
Wer dieses Material nutzen will, wendet sich mit seiner Anforderung rechtzeitig an die DSSV-Geschäftsstelle. Anschrift
Ferner gibt es eine vom DSSV hergestellte „Diashow“ in Form einer Powerpoint-Präsentation, die informativ über den Schlittenhundesport - zu verschiedenen Jahreszeiten, ob mit einem oder mehreren Hunden, reinrassigen oder Tieren ohne Papiere, usw. – „aufklärt“. Diese ist als Mail über husky@dssv.org oder als CD (mittels adressiertem und hinreichend frankierten Umschlag an Rolf Karwecki • Postfach 1125 • 34315 Habichtswald) anzufordern.
-cki

Musherinfos aus Bayern
Die Bayerische Meisterschaft Sprint und Mitteldistanz wurde an den SC Haidmühle vergeben. Voraussetzung dafür ist, dass das Rennen am 16.-17. Februar 2008 stattfinden kann (konkurrenzloser Termin. Der Schlittenhundesportverband Bayern unterstützt die BM je Disziplin mit 2.000 e, wenn nachgewiesen wird, dass das Geld den Mushern (Hunden) zu Gute kommt.
Alle „Better Mushing Seminare“ der bayerischen Vereine sollen künftig über den SSVB abgerechnet werden. Der Verein tritt nur als Ausrichter auf. Somit gibt es auch bei geringer Teilnehmerzahl kein finanzielles Risiko für die Vereine. Seminargebühren fallen für SSVB Musher auch künftig nicht an.

Weitere gute Nachrichten:
Das SSVB-Präsidium hat die Bezuschussung seiner Mitglieder zu EM und WM beschlossen. Die Bezuschussung erfolgt auf Antrag durch die Teilnehmer.
Die Teilnahme ist mit der Ergebnisliste nachzuweisen. Der Antrag ist nach Saisonende spätestens bis 31. Mai an die Kasse SSVB (Christa Grimminger) zu stellen. Die Höhe der Bezuschussung richtet sich nach der Zahl der Anträge und kann nur im Rahmen des Haushalts gewährt werden.
Weiterhin erfahren SSVB-Musher auch künftig finanzielle Unterstützung bei Trainingstrailgebühren in Bayern. Wie gehabt, 5,- € pro Tag jedoch maximal 50.- € pro Saison. Die Belege nach der Saison bis spätestens 31.05. bei: SSVB-Finanzen, Christa Grimminger, Stadl 6, 86579 Waidhofen einreichen.

und last, but not least

Alle bayerischen Vereinschefs sollen unbedingt Einzeltraining offiziell anordnen! - Nicht vergessen! - damit der Versicherungsschutz im Einzeltraining greift.

Corinna Fröschl
SSVB-Präsidentin

Lehrgänge des SSVB
1. Hilfe am Schlittenhund
15.09.2007 in Maroldsweisach
Vorbereitung aufs Skaten/Konditionslehrgang
20.-21.10.2007 in Wildpoldsried
Skatinglehrgang
28.-30.12.2007 in Haidmühle
Schlittenfahrtechnik
29.-30.12.2007 in Haidmühle
Die Ausschreibung zu einzelnen Lehrgängen unter www.ssvb.de
oder bei Sabine Linderer • E-Mail ausbildung@ssvb.de • Telefon 08031-288639.

Mai 2007

Liebe Freundinnen und Freunde des Schlittenhundesports,

eine Saison, die zumindest in Mitteleuropa keine war, ist vorüber. Im Schnee hat kein DSSV-Rennen hat stattgefunden, noch nicht einmal die Deutsche Meisterschaft. Dieser Winter war eben in unseren Breiten keiner. Vielleicht klappt es im kommenden Jahr. Schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Positiv ist anzumerken, dass wenigstens die Weltmeisterschaft in Schweden und die kurzfristig nach Norwegen verlegte Europameisterschaft ausgefahren werden konnten. Dies sogar mit ansehnlicher Beteiligung von DSSV-MusherInnen. Ich gratuliere allen Sportlerinnen und Sportlern unseres Verbandes, die sich eines der oder beide Erlebnisse gönnen konnten, insbesondere aber unseren Aushängeschildern Rudi Ropertz und Uwe Radant. Mein Dank gilt ferner dem DSSV-Teamleader Dr. Jürgen Lüber.
Natürlich berichten wir über diese Ereignisse in diesem Heft, wobei sich für uns gerade hinsichtlich des Geschehens in Gafsele, Schweden, dankenswerterweise ein fachlich erfahrener Korrespondent mit „flotter, bestimmt unterhaltsamer Schreibe“ anbot.
Genauso werfen wir wieder mehrere Blicke über den Teich nach Nordamerika. Hier vermitteln wir Eindrücke von einer Tour bei Bluekennels, lassen eine Doghandlerin über Ihre Erfahrungen berichten und unternehmen den Versuch eines Vergleichs zwischen dem Yukon Quest und dem Idatarod - ein diesbezüglich weltweit erster Versuch, wie uns Autor Peter Kamper aus Alaska wissen lies.
Ebenfalls ausführlich informieren wir über die mangels Schnee in unserem Land erfolgten Wagenrennen sowie über Veranstaltungen, bei denen sich der Schlittenhundesport positiv präsentieren konnte. Weitere Ideen zur Nachwuchswerbung sind immer gefragt.
Neben einigem anderem setzen wir unsere Serie zur Hunde-Grundschule fort, beginnen mit einer weiteren Serie zu den Sinnen unseres Hundes, berichten ferner über eine Hochgebirgstour und geben sonstiges Wissenswerte sowie Verbands-Internas bekannt.
Zu Letzterem ist besonders die Einladung zum diesjährigen Verbandstag zu erwähnen. Hier stehen Neuwahlen des Präsidiums an, wobei sich Veränderungen abzeichnen. Es wäre schön, wenn sich die Eine oder der Andere aus unseren Reihen nicht nur kritisch äußern, sondern konstruktiv für ein Ehrenamt zur Verfügung stellen würde.
Alles in allem hofft die Redaktion, unseren Leserinnen und Lesern wieder eine unterhaltsame Ausgabe des Fachmagazins HUSKY zusammengestellt zu haben. Eine solche Zeitschrift lebt im Wesentlichen von den Beiträgen der Mitglieder in den DSSV-Vereinen. Insofern sind Text- und Bild-Beiträge stets willkommen.
Eine schöne Sommerpause wünscht

Rolf Karwecki

DSSV-Verbandstag und -Verbandsausschusssitzung am 25. August 2007 in Frankfurt/Main - Einladung (PDF)

DSSV Sitzung des Verbandsausschusses

Das Wichtigste in Kürze

Auch im (Früh-)Herbst 2007 werden verteilt über die gesamte Bundesrepublik wieder Better-Mushing-Seminare angeboten werden. Als Ausrichter haben sich folgende Vereine gemeldet: SSVE, RSSV, SSNH, MSC und MLA. Insofern bestehen gute Möglichkeiten, eine der notwendigen Lizenz-Voraussetzung zu erfüllen. Die Lizenz ist jetzt auch für Wagenrennen erforderlich, wenn die- bzw. derjenige um die Deutsche Meisterschaft fahren und/oder in die Rangliste aufgenommen werden möchte. Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig im Internet unter www.dssv.org und ggfs. auch in der Septemberausgabe des HUSKY veröffentlicht.
Sofern Ausrichter z.B. wegen relativ geringer Beteiligung Finanzierungsprobleme sehen, ist bei rechtzeitiger Information des Präsidiums mit detaillierten Angaben eine Zuwendung seitens des DSSV eventuell möglich.
Unter der Voraussetzung, dass die zur EM bzw. WM gemeldeten Starter, die dann doch nicht erschienen sind und ihr Fernbleiben zu vertreten haben, die notwendige Erstattung verauslagter Startgebühren vornehmen, wird an die DSSV-Teilnehmer der diesjährigen (März 2007) EM und/oder WM ein Fahrtkostenzuschuss im Nachhinein bewilligt werden. Antragstellung ist nicht erforderlich.
Künftig sollen die Teilnehmer für die Startgebühren in Vorlage treten, die Ihnen dann vom Verband erstattet werden.

Die Fachausschüsse Gespanne und Pulka sollen unter der Federführung von Dr. Jürgen Lüber möglichst noch bis zum diesjährigen Verbandstag (25.08.07) eine um die Belange der AGSD ergänzte, beschlussfähige ESDRA-Rennordnung erstellen.

Künftig ist vorgesehen, dass der Sportdirektor die inzwischen knapp 20 nationalen DSSV-Rennleiter jährlich zu einer Tagung (Erfahrungsaustausch / Fortbildung) einladen wird, zu der auch Better-Mushing-Referenten hinzugezogen werden. Entsprechendes gilt für die Tierschutzbeauftragten.
Der DSSV hat jetzt vier Rennleiter mit ESDRA-Lizenz. Es sind dies: Klaus Engelbrecht, Jürgen Priller, Heinz-Ludwig Hammer-Biehl und Manfred Kupfer.

Hinsichtlich der Zusammenführung von AGSD und DSSV tendiert der DSSV-Verbandsausschuss mit deutlicher Mehrheit für die Gründung eines Dachverbandes von allen AGSD- und DSSV-Vereinen, wobei sich nach dieser neuen Verbandsbildung AGSD und DSSV auflösen. Die Beratung von Einzelheiten erfolgt voraussichtlich auf dem diesjährigen Verbandstag.

Beim diesjährigen Verbandstag (25.08.2007) stehen Neuwahlen des Präsidiums an. Dazu wurde den Vereinsvorsitzenden und den anwesenden Referenten im Rahmen der Sitzung des Verbandsausschusses mitgeteilt, dass Sandra Koch, Alf Sünner-Merten Rolf Karwecki aus persönlichen und/oder beruflichen Gründen zur Wiederwahl nicht zur Verfügung stehen und somit die Ämter der Schatzmeisterin, des Präsidenten, und des Vizepräsidenten neu zu besetzen sind. Die Redaktionsarbeit für den HUSKY würde Rolf Karwecki fortsetzen wollen. Die Vereinsvorsitzenden und die Refereten wurden gebeten, bis zum Verbandstag Personalvorschläge zu erarbeiten.
Das offizielle Protokoll wird in der Septemberausgabe des HUSKY veröffentlicht.

-cki

Wichtige Information für die Kassen der Vereine
bzgl. der MM-Freischaltung Saison 2007/2008

Alle Kassierer/innen der Vereine werden gebeten, die Listen für die Startberechtigungen (Mushermarken) rechtzeitig an die DSSV-Kasse unter: treasurer@dssv.org zu senden (bitte auch die Jugendlichen!). Außerdem sind die entsprechenden Gebühren rechtzeitig auf das DSSV-Konto zu überweisen.

Stichtag für Wagenrennen („off snow“) ist der 30.09.07
Stichtag für Schneerennen ist der 15.11.07

Die Gebühren betragen für einen neuen Musherpass 7,50 Euro (einmalig) und für die Freischaltung 50,00 Euro (jährlich). Jugendliche bis einschließlich zum Geburtsjahr 1991, sind von dieser Gebühr befreit, alle anderen Jugendlichen, die in 2008 18 Jahre alt werden, zählen, wie auch bei der ESDRA/IFSS, als Erwachsene.
Überweisung auf das bekannte DSSV-Konto, gegebenenfalls bei mir erfragen.

Alle später kommenden Meldungen könnten zur Folge haben, dass der Musher/in nicht im Rennprogramm des DSSV freigeschaltet wird.

Dies kann bei der Startnummernausgabe zu Problemen führen und für den Musher bedeuten, dass er die Wochenendlizenzgebühr in Höhe von 25,00 Euro zzgl. zum Startgeld zu zahlen hat. Sollte der letztgenannte Betrag in den Fällen der auf das eine Rennen begrenzten Lizenz nicht vom Veranstalter an den DSSV weitergeleitet werden, erfolgt auch keine Aufnahme in die Rangliste und keine Wertung hinsichtlich der Deutschen Meisterschaft!

Bitte haltet euch unbedingt an die Termine, damit wir eine stressfreie und vor allem keine chaotische Vorbereitungszeit haben. Denn es ist im Hintergrund noch viel zu tun, bis die Freigabe im Rennprogramm sowie die Einstellung ins Internet vorbereitet und umgesetzt ist.

Wichtige Information zur Internationalen Freischaltung:

Die Musher/innen, die an internationalen Rennen, wie z.B. EM, teilnehmen wollen und auch in die ESDRA-Wertung aufgenommen werden möchten, haben folgendes zu beachten:
Bitte schickt einen Scheck in Höhe von 20,00 Euro an: DSSV-Kasse, z.Hd. Sandra Koch, Lobenhäuser Str. 14, 34587 Felsberg oder bezahlt die Gebühr mit klarem Verwendungszweck und Auftraggeber auf das Konto des DSSV (ggfs. bei mir zu erfragen)
Der Stichtag für „Off-snow“ ist der 30.09.07. Für Schneerennen ist der Termin der 15.12.07.

Alle später kommenden Meldungen werden mit Auslandsgebühren und Strafgebühren versehen. Außerdem könnte ein „Nichtstart“ an einem Rennen die Folge sein. Des Weiteren kann die Gebühr nicht mehr direkt bei den Rennen bezahlt werden.
Bitte bedenkt dies und macht es mir nicht wieder so schwer, wie es in einzelnen Fällen in den letzten Jahren der Fall war, wo ich einzelne Musher/innen nachmelden musste und ein Start fast platzte, weil die internationale Freischaltung nicht rechtzeitig bezahlt war.

Sandra Koch
DSSV-Kasse

Hundesteuer

Über die Problematik der Hundesteuer für Schlittenhundesportler hatten wir bereits mehrfach berichtet. Dabei konnten wir über einige, in unserem Sinn positive Regelungen verschiedener Städte bzw. Gemeinden in verschiedenen Bundesländern informieren (zuletzt: HUSKY Mai 2006, S. 8 und Sept. 2006, S. 11).
Nun ist es mit Hilfe von Informationen seitens des DSSV auch einem Schlittenhundesportler aus dem hessischen Knüllwald gelungen, bei seinem Bürgermeister Gehör zu finden und so bei der Gemeinde eine sportlerfreundliche Lösung zu erreichen. Steuer muss er ab sofort nur noch für die „RentnerInnen“ entrichten; die Aktiven sind steuerfrei.
Vielen Dank, Herr Bürgermeister.
Bleibt zu hoffen, dass immer mehr Kommunen solch positive Beispiele aufgreifen und der in fast allen Landesverfassungen festgeschriebenen Staatszielbestimmung „Sportförderung“ so zu realen Auswirkung verhelfen.

-cki

Auch für Schlittenhunde muss Hundesteuer bezahlt werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Dresden in einem am 4. März 2007 veröffentlichten Urteil. Die Richter wiesen die Klage einer Schlittenhundehalterin ab, die sich gegen einen Steuerbescheid der Landeshauptstadt Dresden für das Jahr 2004 in Höhe von 1.500 EUR für ihre ursprünglich 12 sibirischen Huskys gewehrt hatte. Die Besitzerin argumentierte, sie halte die Hunde gleichsam in einem Tierasyl, nachdem sie den Sport mit den Tieren aufgegeben hatte. Nach der Dresdner Hundesteuersatzung können Betreiber einer solchen Einrichtung auf Antrag von der Steuerpflicht befreit werden.

-cki

Wer hat Ideen zum 25-jährigen DSSV-Jubiläum?

Am 8. Januar 1983 wurde in Bad Wiessee der DSSV gegründet. Zum Vorsitzenden wählten die zwölf anwesenden Gründungsmitglieder Manfred Cäsar, zum Stellvertreter Sigi Schiemann; die Kasse übernahm Hans-Jürgen Riedel, die Schriftführung Klaus Kennerknecht zum Sportobmann wurde Günther Wischmann und zum Jugendobmann Donat Ertel bestimmt.
Nachzulesen ist das u. a. im HUSKY, Ausgabe Februar 2004.
Im Jahr 2008 begeht also der DSSV das Jubiläum des 25-jährigen Bestehens. Und da stellt sich die Frage, ob überhaupt und – wenn ja – wie wir dieses Jubiläum feiern (wollen).
Entscheiden hierüber sollten die DSSV-Mitglieder und die Mitglieder in den DSSV-Vereinen.
Also - wer hat (eine) Idee(n)?
Anregungen, Vorschläge, Tipps oder sonstige Meinungsäußerungen bitte an die HUSKY-Redaktion. Anschrift siehe Anschriftenliste.

-cki

Kurz notiert!

Hundesteuer

Weiteres positives Beispiel

Nun ist auch die Gemeinde Sinn (Westerwald) dem guten Beispiel anderer Kommunen (siehe zuletzt HUSKY Mai 2006, S. 8) gefolgt und hat eine Sonderregelung bei der Hundesteuer für Schlittenhundesportler vorgenommen.
Nach beratenden Informationen des DSSV und einer entsprechenden Antragstellung erhielten vor einigen Wochen Esther und Marco Binnefeld eine erfreuliche Nachricht ihres Bürgermeisters. Darin heißt es:
„...wir nehmen Bezug auf Ihren Antrag auf teilweisen Erlass der Hundesteuer vom 11.05.06, der dem Gemeindevorstand in seiner Sitzung vom 29.06.06 zur Beratung vorlag.
Der Gemeindevorstand hat unter Wertung der sportlichen Bedeutung der von Ihnen gehaltenen Schlittenhunde und unter Berücksichtigung der von Ihnen vorgebrachte Argumente anlässlich der persönlichen Vorsprache bei dem Unterzeichener beschlossen, die Erhebung der Hundesteuer auf max. 4 Hunde zu begrenzen. Demzufolge erhalten Sie eine Steuerbefreiung für weitere 10 von Ihnen gehaltenen Schlittenhunde......“
Ergebnis: Statt der zu erwartenden 1.146 Euro sind es jetzt (nur) noch 222 Euro pro Jahr.

-cki

Canicross, Bikejöring und andere Entwicklungstrends aus tierärztlicher Sicht

Die Bezeichnung Canicross beinhaltet die Aussage: Laufen mit dem Hund quer durch die Umgebung.
Canicross ist eine gute Möglichkeit, mit dem Leadertraining zu beginnen. Es ist ein typischer 1-Hunde-Sport und es ist nicht mehr Kraft möglich, als dieser eine Hund hat. Dieser Sport ist auch bei wärmeren Temperaturen möglich, da der Hund die Geschwindigkeit vorgibt oder bestimmt (Geschirr, Verbindungsleine, Bauchgurt), aber limitiert wird durch den Faktor Mensch. Alles geht nur in der Geschwindigkeit, die der Besitzer in der Lage ist zu laufen.

Vergleicht man das Leistungsvermögen von Spitzenmarathonläufern mit dem von gut trainierten Mitteldistancehunden, so ist zu erkennen, dass Canicross ein humaner Sport mit Hund ist, während Schlittenfahren ein durch die Geschwindigkeit der Hunde bestimmter Sport ist.
Bei sehr warmer Witterung lässt sich die Trainingszeit auf die frühen Morgenstunden oder den späten Abend legen und beugt so einer Überhitzung vor.

Für den Einsteiger ist es der gut bezahlbare und wenig aufwändige Weg (wenig Equipment, kein extra Fahrzeug, Haltung des Hundes im Wohnbereich, Tierarztkosten niedrig).
Wenn aus dem Canicrosser ein Skijörer wird, ist es der Weg, der dem Schlittenhundesport auf längere Sicht bestimmt den unbedingt notwendigen Auftrieb geben würde; Beispiele CS etwa 100 Canicrosser, davon 50 Skijörer, Aussage des tschechischen Präsidenten, Beispiel Schweiz, Frankreich. Außerdem erlaubt es auch Hundebesitzern von nicht reinrassigen oder Nichtschlittenhunden die sportliche Betätigung.

Für die erstrebte bessere Erziehung, die wir mit „Better Mushing“ erreichen wollen, ist es ein Weg der besseren Disziplinierung jedes einzelnen Hundes und bietet die Möglichkeit eines unkomplizierten Sommertrainings.

Aus dem vorher angeführten wird deutlich, dass ich die Canicrossentwicklung eindeutig begrüße und auch aus tierärztlicher oder leistungsphysiologischer Sicht keine negativen Seiten sehe.

Die Entwicklung geht für viele vom Canicross zum Bikejöring. Auch hier gibt es sicher keine Einwände, solange die klimatischen Bedingungen gegeben sind und die Rennregeln eingehalten werden.

In einer Veröffentlichung auf www.bike-canicross.de vom 16.03.2006 heißt es:
„Bikejoering, auch als Canicyclocross, Fahrrad - oder Velojoering bezeichnet, ist eine sehr schnelle Sportart. Der Teilnehmer wird angehalten, seinen Hund zu respektieren.“

Hier liegt sicher die Gefahr im Respektieren. Solange die Termine derartiger Veranstaltungen in die kühleren Monate November /Dezember fallen, ist es nur zu begrüßen, anders wenn der gewählte Termin einer Internationalen Deutschen Meisterschaft (Qualifikation zur EM) bereits am 23./24.09.06 liegt, bzw. der der EM in Nancy/Frankreich am 6./7./8. Oktober und damit sehr zeitig.

Der Termin der Weltmeisterschaft ist auf den 1.-3. Dezember 2006 gelegt worden und findet in Rastede in Südoldenburg statt und wird als IFSS (unserem Dachverband) Weltmeisterschaft im Canicross- und Wagenrennen stattfinden. In der Ankündigung spricht man von Gespannen bis zu 16 Hunden, als auch nicht mehr wie in den Vorjahren maximal eine 6-Hunde-Klasse.

Hier verweise ich noch einmal auf meinen Artikel über die Leistungsphysiologie von Schlittenhunden und die Bedeutung von Wagenrennen aus tierärztlicher Sicht (Vet.corner).

Zusammenfassend möchte ich feststellen:

1.

Canicross ist in jeder Weise zu unterstützen, es stellt einen Zugewinn für den Sport da. Es ermöglicht einen sanften Einstieg in den Schlittenhundesport.

2.

Bikejöring als Wettkampfsport auf höherer Ebene (DM, EM, EM), verbunden mit eigenen hohen Ansprüchen des Aktiven (Hightechfahrräder, hohe Geschwindigkeit) sollte nicht unterstützt werden.
Auf Grund eines zeitig beginnenden Qualifikationsmodus können klimatische Einflüsse eine Gefährdung für die Hundegesundheit darstellen.

3.

Zur Organisation und Teilnahme von Wagenrennen gibt es genug Betätigungsmöglichkeiten, ohne auch hier noch Europa- oder Weltmeisterschaften zu inszenieren.

Wir nennen uns Schlittenhundesport und dies bleibt das Ziel.

Dagmar Kriegler

Und wieder: Sonntagsfahrverbot!

In der Ausgabe Sept. 2003 des HUSKY hatten wir ausführlich über die Problematik des Sonntagsfahrverbotes berichtet. Nun hat im Zusammenhang mit einem der letzten Rennen der ausgelaufenen Saison wieder ein Schlittenhundesportler die Bekanntschaft eines Polizeibeamten gemacht, der ganz vorschriftsmäßig vorging. Ergebnis: Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Die HUSKY-Redaktion hat deshalb nochmals recherchiert und ist bei der „Deutschen Reiterlichen Vereinigung“ fündig geworden. Die Reitsportler haben bei An- und Abfahrten zu bzw. von ihren Turnieren entsprechende Probleme. Und das Bundesministerium für Verkehr hatte denen schon 1997 geraten, jeweils Ausnahmegenehmigungen für bestimmte Veranstaltungen oder sogar für die jeweilige Saison einzuholen.
Wichtig ist hierbei noch, dass die Eintragung in den Fahrzeugpapieren allein nicht unbedingt das entscheidende Kriterium ist, manche Polizeibeamte den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit so oder so auslegen und die Gerichte durchaus unterschiedlich urteilen. Insofern scheint doch Vorsorge angebracht.
Zuständige Stelle für solche Ausnahmen ist die Straßenverkehrsbehörde beim jeweiligen Landrat. Von einigen dieser Ämter ist bekannt, dass sie sich hinsichtlich der Gebühren im Sinn der Sportförderung als „flexibel“ erweisen. Hilfreich kann dabei auch die Frage nach dem Verfahren bei den Reitern oder den Taubenflugsport sowie der Hinweis auf die entsprechende Vorgabe in der jeweiligen Landesverfassung sein.
Nachfolgend drucken wir zur Information sowohl das Schreiben des Bundesverkehrsministeriums an die „Deutsche Reiterliche Vereinigung“ sowie Auszüge aus einem Brief von des Bundesverkehrsministeriums an den DSSV ab.
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Deutsche Reiterliche Vereinigung e. V.
Herrn Dr. J. Adolphsen                                                                                                      18. März 1997
Postfach 11 02 65
48204 Warendorf
                                                                                                                   StV 12/36.42.30/10 Ver 97
Sonntagsfahrverbot für Lkw mit Sportanhänger

Sehr geehrter Herr Dr. Adolphsen,

für Ihr Schreiben vom 6. März 1997 danke ich Ihnen und nehme dazu wie folgt Stellung:
§ 30 Abs. 3 StVO bestimmt ein Sonn- und Feiertagsfahrverbot in der Zeit von 0.00 bis 22.00 Uhr für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie für Lkw mit Anhänger ohne eine Bestimmung zum zulässigen Gesamtgewicht.
Damit ist es für Fahrzeuge, die zulassungsrechtlich als Lkw eingestuft sind, unabhängig von der Höhe ihres zulässigen Gesamtgewichts verboten, an Sonn- und Feiertagen mit einem Anhänger am Straßenverkehr teilzunehmen. Der konstruktionsbedingte Zweck eines Anhängers - beispielsweise Wohnwagenanhänger, Sportanhänger für die Beförderung von Reitpferden, Motorbooten oder Segelflugzeugen - ist dabei unerheblich. Alleine entscheidend für die Geltung des Sonn- und Feiertagsverbotes, am Straßenverkehr teilzunehmen, ist das Vorhandensein eines Zugfahrzeuges, das zulassungsrechtlich als Lkw eingestuft ist und einen Anhänger, gleich welcher Art, mit sich führt.
Es besteht jedoch nach § 46 Abs. 1 Nr. 7 StVO für die örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörden die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen vom Sonn- und Feiertagsverbot zu erteilen. Entsprechenden Anträgen dürfte von den Länderbehörden im Regelfall dann entsprochen werden, wenn der Antragsteller ein öffentliches Interesse an Erteilung der Ausnahmegenehmigung nachweisen kann. Ich gehe davon aus, daß beispielsweise reitsportliche Veranstaltungen mit Publikumsverkehr an Sonntagen einen guten Grund darstellen, eine entsprechende Ausnahmegenehmigung für Fahrten zu und von dieser Veranstaltung genehmigt zu erhalten. Auch müßte es beispielsweise möglich sein, bei Nennung verschiedener Veranstaltungen im Laufe eines Jahres, die auf einen Sonntag fallen, eine entsprechend umfassende Ausnahmegenehmigung zu erhalten.
Ich rege deshalb an, daß die Mitglieder Ihrer Vereinigung bei den für Sie örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörden entsprechende Anträge stellen sollten. Die Verkehrsbehörden der Länder werden nach pflichtgemäßem Ermessen eine sachgerechte Entscheidung treffen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Thubauville

DSSV - Deutscher Schlittenhundesport Verband e. V.
Herrn Rolf Karwecki
Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 t sowie Lkw mit Anhänger

Ihr Schreiben vom 6. Juni 2003, S 32/36.42.30/24 Ver 2003, Bonn, 01.07.2003

Sehr geehrter Herr Karwecki,
Minister Dr. Stolpe dankt Ihnen für Ihr oben genanntes Schreiben. Er hat mich mit der Beantwortung Ihrer Eingabe beauftragt. .......
..... Bund und Länder halten es deshalb im Allgemeinen nicht für angezeigt, die organisatorischen Probleme der Teilnehmer von Sportveranstaltungen durch eine generelle Freistellung von der Fahrverbotsregelung des § 30 Abs. 3 StVO einer Lösung zuzuführen. Diesen Problemen kann in begründeten Fällen durch die Erteilung entsprechender Ausnahmegenehmigungen nach Maßgabe des § 46 Abs. 1 Nr. 7 StVO, die unter Umständen auch bei Vorlage eines Veranstaltungsplanes als Dauerausnahmegenehmigung erteilt werden könnten, hinreichend Rechnung getragen werden.

Mit freundlichem Grüßen
C. Kramer

Stichwort: KFZ-Steuer für Wohnmobile

Noch ist nichts entschieden! Der Bundestag hat die Angelegenheit in seiner Sitzung am 7. April 2006 ohne Aussprache (Reden wurden zu Protokoll gegeben) in die Ausschüsse verwiesen. Weiteres bleibt abzuwarten. Da aber alle Fraktionen hinreichend „sensibilisiert“ sind, dürfte es eigentlich kaum so schlimm kommen, wie noch vor Monaten befürchtet.

-cki

Stichwort: Hundesteuer

Bereits in den Ausgaben Nov. 2004, März und Nov. 2005 sowie März 2006 hatten wir zu diesem Thema über die Sonderregelungen verschiedener Städte bzw. Gemeinden für Schlittenhunde im Zusammenhang mit der Hundesteuer berichtet.
Jetzt erfahren wir von einem Mitglied des MSC, dass seine Heimatgemeinde, Strassberg, Sachsen-Anhalt, ebenfalls die Steuer bei Schlittenhunden auf Antrag ermäßigt. Voraussetzung ist der jährliche Nachweis der Teilnahme an Rennen durch die Vorlage von Start- und Ergebnislisten. Dann sind lediglich zwei Hunde steuerpflichtig, was eine Zahlung von jährlich 75,- Euro bedeutet; der „Rest der Meute“ ist steuerfrei.
Für ein solches, sportförderndes Verfahren verdient der Gemeinderat von Strassberg alle Anerkennung. Andere Kommunen können sich hieran ein Beispiel nehmen.

-cki

Hundesteuer-Sonderregelungen für Halter von Schlittenhunden

Im März 2005 und danach berichteten wir im HUSKY zum wiederholten Male über Sonderregelungen bei der Festsetzung der Hundesteuer für Schlittenhunde. Wir forderten seinerzeit auf, uns über weitere positive Erfahrungen in diesem Bereich zu informieren und freuen uns, dass uns immer mehr entsprechende Berichte erreichen. Nach unserem Artikel in der HUSKY-Ausgabe vom November 2005 können wir nun wieder über zwei erfreuliche Sonderregelungen berichten:

Schlittenhundesportler Udo Näßl aus Haidmühle hat uns jetzt darüber informiert, dass sein Antrag auf Befreiung von der Hundesteuer bereits im Frühjahr 2004 von der Gemeindeverwaltung geprüft und insoweit bewilligt wurde, dass er seither lediglich für 2 Schlittenhunde (pro Halter) die ortsüblichen Steuersätze zu zahlen hat. Alle anderen Schlittenhunde müssen zwar weiterhin gemeldet werden, allerdings fallen hierfür keine weiteren Steuern an.

Auch in Frankenberg (Eder), einer Kreisstadt im Nordwesten Hessens, hat die Gemeindeverwaltung Flexibilität bewiesen und unter Beweis gestellt, dass der verfassungsmäßigen Vorgabe der Sportförderung in dieser Kommune nachgekommen wird. Auf Antrag des dort wohnenden Schlittenhundesportlers, Mario Sadra, wurde seitens der Stadtverwaltung im Dezember 2005 entschieden, dass er die Hundesteuer nur für drei Hunde (jährlich zusammen 210,- Euro) entrichten muss. Die anderen Hunde bleiben unbesteuert. Als Auflage wurde festgeschrieben, nur Hunde für den eigenen Bedarf nachzuziehen und jeweils Nachweise über die Teilnahme an Schlittenhunderennen zu erbringen.

Bewertung: akzeptabel!

Selbstverständlich sind wir gerne bereit, bei der Formulierung eines entsprechenden Antrages behilflich zu sein.

-cki / mdk

Kein Verein ohne Tierschutzbeauftragten!

Hierauf hat der Tierschutzbeauftragte des DSSV, Thomas Hartmann, ausdrücklich im Rahmen seines Berichts bei der letzten Verbandsausschusssitzung nochmals hingewiesen. Die Vereine sind aufgefordert, bei den nun anstehenden Versammlungen Tierschutzbeauftragte zu benennen. Siehe hierzu auch Bericht Seite ??
-cki

Chip alleine reicht nicht! Registrierung notwendig!

Es kommt immer wieder einmal vor, dass ein herrenloser Hund aufgefunden wird. Toll, wenn man dann feststellt, dass der mit einem Chip / Transponder gekennzeichnet ist. Doch das allein nutzt wenig. Die Chip-Nummmer muss auch registriert sein. Ansonsten kann man den Halter nicht ermitteln. Denn die Tierärzte, die den Chip „verabreichen“, führen normalerweise keine Datei über die Vergabe der Nummer.
Dafür gibt es viele regionale Organisationen, jedoch nur zwei Überregionale:
Deutsches Haustierregister - http://www.tierschutzbund.de/00006.html - und
Tasso e.V. - http://www.tiernotruf.org.
Spende - bei der Steuer absetztbar! - erwünscht.
Daneben gibt es mit
IFTA - http://www.globalanid.com - eine Möglichkeit, sein Tier international registrieren zu lassen - hier allerdings gegen eine Gebühr. Die Registrierung wird manchmal schon vom Tierarzt ausgefüllt und abgeschickt. Sollte dies nicht der Fall sein, so bekommt man den Antrag beim Tierarzt mit und muss ihn dann lediglich daheim ausfüllen und abschicken. Auch besteht die Möglichkeit der Online-Registrierung bei TASSO. Etwa 4 Wochen nach Antragsstellung erhält man per Post dann einen Ausweis sowie eine Plakette, die der Hund unbedingt am Halsband tragen sollte. Dank dieser Plakette haben viele Menschen erst entdeckt, dass das zugelaufene Tier einen Mikrochip trägt.
Sollte dann das Tier doch einmal verloren gehen, so kann man anhand der Nummer im Register den Besitzer schnell ausfindig machen. Da der Deutsche Tierschutzbund und TASSO e.V. mit vielen Tierärzten, Polizeidienststellen, Behörden und Tierschutzvereinen zusammenarbeiten, ist das Auffinden das Besitzers oft eine schnelle Angelegenheit.
-cki