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Better Mushing

Better-Mushing breitet sich aus

Wer Better-Mushing-Berichte verfolgt, der weiß, dass diese inzwischen standardisierte Seminarform ein Kind von Mush with P.R.I.D.E. ist und dieses MwP ein Organisationsdach aller Schlittenhundesport-bezogenen Verbände in Deutschland (AGSD, DCNH, DSSV, SHC, SSD, TCE) in Punkto „Verantwortungsbewusst umgehen mit Schlittenhunden“. Und dazu gehört u.a. auch das Ziel, sein Team kontrolliert fahren zu können.
Initiator von MwP in Europa war der DSSV und auch Better Mushing entstand im DSSV oder genauer gesagt in Bayern. Inzwischen hat ein Großteil der DSSV-Musher bereits ein Better Mushing I Seminar in Bayern oder anderen Bundesländern besucht und der Rest wird dies wohl bis zur Musher-Lizenz-Aktualisierung für die Saison 2006/2007 (also spätestens Herbst 2006) auch noch tun.
Als nach dem DSSV-Verbandstagsbeschluss 2003, die Teilnahme an einem BM-I-Seminar zur Bedingung für die Aktualisierung der DSSV-Musher-Lizenz zu machen, das Seminar standardisiert wurde, da hatte ich alle übrigen Verbände im MwP davon informiert und zur Übernahme des Konzepts eingeladen. Und mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt:
Die AGSD ist eingestiegen! Zwei BM-I-Seminare der AGSD – je eines in Westfalen und in Baden-Württemberg – haben (beim Erscheinen dieses Husky voraussichtlich) inzwischen stattgefunden und es besteht Aussicht, dass die AGSD aus ihren Reihen auch eigene Better Mushing-Referenten bereitstellen wird.

Sigi Schiemann
DSSV-Beauftragter für Mush with P.R.I.D.E.

DEMENTI !!!

Es ist nicht wahr, dass Teilnehmer an einem Better Mushing Seminar durchgefallen sind, wenn sie an einer Station des Parcours scheitern.
Wahr ist dagegen, dass Better Mushing Seminare keinerlei Prüfungscharakter haben, sonder in den Fehlern die Chance zum Begreifen und Lernen gesehen wird.
Es ist nicht wahr, dass Teilnehmer am Better Mushing Seminar gezwungen werden, ihr Team mit ungebremstem Trainingswagen einem Risiko auszusetzen.
Wahr ist dagegen, dass an der betreffenden Station der Posten die Bremse öffnet, bei Problemen jedoch sofort wieder bremst, damit der Musher bei seinen Hunden stehend in einer kontrollierten Situation feststellen kann, in wie weit sein Team mental am Anreißen zu hindern ist.
Es ist nicht wahr, dass Better Mushing Seminare Anfänger überfordern und alten Hasen nichts bringen.
Wahr ist dagegen, dass in der dokumentierten (anonymen) Beurteilung des Seminars durch alle Teilnehmer sowohl Anfänger als auch alte Hasen - nämlich alle - das Seminar als sehr nützlich bzw. nützlich bewerten und es als sehr empfehlenswert bzw. empfehlenswert beurteilen.

Es fällt auf, dass gerade Noch-Nicht-Teilnehmer Eigenartiges über das noch nicht erlebte Seminar erzählen, obwohl die Berichterstattung der Realität unwidersprochen im Husky veröffentlicht wurde und wird. Was mag der Grund nur sein???

Sigi Schiemann

2 x Better Mushing

Klein aber fein in Ebenhofen bei MLA
6 von 16 hatten wieder abgemeldet, 2 kamen einfach nicht, um so mehr Zeit konnte Referent Lutz Binzer den erschienenen 8 Teilnehmern widmen, die fast alle Zeit der Welt hatten, um - falls nötig - Versuche zu wiederholen. Allerdings bleibt zu hoffen, dass dieses An-/Abmeldeverhalten nicht zur Mode wird. Denn für den Veranstalter, der mit mindestens 10 Teilnehmern rechnet, ist das auch eine Entscheidung über ein Defizit in der Vereinskasse.
Unter den 8 Teilnehmern waren sowohl Alpen-Trail-Erfahrene als auch Musher am Anfang ihrer Laufbahn. Alle bewerteten das Seminar überdurchschnittlich positiv. Es gab nur Noten von empfehlenswert bis sehr empfehlenswert..
Vielen Dank an Ali Immerz und MLA.
Im Anschluß hatte das Better Mushing-Board seine konstituierende Sitzung, bestätigte die vorliegende BM-Konzeption und steht mit 8 Referenten allen DSSV-Vereinen nun zur Verfügung, um den verbliebenen Mushern bis zum Herbst 2006 eine Chance zu bieten.
Jetzt sind die Vereine gefordert, Better Mushing I Seminare zu veranstalten.

Es gibt für alles ein erstes Mal:
Better Mushing bei der AGSD

Auf dem gleichen Kutschen-Parcours bei Hamm in Westfalen, auf dem schon Uwe Kundrun ein BM-Seminar mit Lutz Binzer als Referent veranstaltet hatte, fand das erste BM-Seminar der AGSD statt.
Zwar begann eigentlich die differenzierte Vorbereitung gemäß unseres Konzeptes erst nach der Ausschreibung im TRAIL. Trotzdem klappte alles sehr gut. 14 Teams, darunter eines mit 5 Malamuten, einem Husky (?) und einem Dobermann, gingen über 10 Stationen, nachdem sie von BM-Referent Sigi Schiemann in Theorie und den rechten Umgang mit den Aufgaben eingewiesen worden waren. Statt des kleinen Kläffers wartete ein Wassergraben, die Siberier, Malamutes und Samojeden stellten sich nicht anders an als die DSSV-Teams und die AGSD-Musher machten die gleichen Erfahrungen wie die unseren. Und es gab unter den Hunden super Ausnahme-Exemplare – wie bei uns. Zur Nachbesprechung bei prachtvoller Herbstsonne kam ein eisiger Wind auf, der jedoch keinen der Teilnehmer davon abhalten konnte, bis zum Schluss zu bleiben.
Wenn es nach der Bewertung des Seminars durch die 14 Teilnehmer geht, dann war das der Anfang einer BM-Seminar-Reihe bei der AGSD: Gesamt-Durchschnittsnote 1 – auch hier nur die Werte sehr empfehlenswert und empfehlenswert. Und es wurde gleich darüber gesprochen, was man nach dieser ersten Erfahrung beim nächsten Mal noch besser machen könnte.
Übrigens war diesem BM-I-Seminar am Sonntag ein Samstag mit den Themen 1. Hilfe, Versicherung und Futter vorausgegangen, was nach unseren Erfahrungen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt. (siehe Bilder S. 67-68)

Sigi Schiemann

Better Mushing

September 2004

Nachfragen zur Neuregelung für die DSSV-Startberechtigung
Der DSSV-Verbandstag hatte im August 2003 mit ganz deutlicher Mehrheit entschieden, dass ab 2006 für den Erwerb der DSSV-Startberechtigung (Musherlizenz) der Besuch eines Better-Mushing-Seminars Voraussetzung (Pflicht) ist.
Dazu gab es einige Rückfragen. Da diese und die entsprechenden Antworten für alle im DSSV organisierten Musher/innen von Interesse sein dürften, veröffentlichen wir die nachfolgenden (redaktionell etwas bearbeiteten Informationen des DSSV-Mush-with P.R.I.D.E-Beauftragten:

1.  Benötigen auch AGSD- oder sonstige Musher/innen, die an DSSV-Rennen teilnehmen, den Better-Mushing-Seminarnachweis?
Die Startberechtigung auf Rennen unseres Verbandes gilt unverändert für Ausländer (ohne weitere Einschränkung), AGSD- und DSSV-Musher mit gültigem AGSD-Rennpass bzw. aktueller DSSV-Musherlizenz. Siehe Ausschreibungen.
NEU ist lediglich lt. DSSV-Verbandstagsbeschuss, dass für die Aktualisierung der DSSV-Musherlizenz ab Saison 2006 der Nachweis einer Teilnahme an einem Better Mushing Seminar I Bedingung ist. Eine Beschlussfassung über Bedingungen zum Erwerb des AGSD-Musherpasses ist nicht DSSV-Sache, sondern ausschließlich AGSD-Angelegenheit.
Kurz: Der DSSV-Beschluss betrifft AGSD-Musher und Ausländer nicht.

2.  Müssen deutsche Musher/innen, die im Ausland leben, ebenfalls den Teilnahmenachweis erbringen?
Deutsche DSSV-Musher, auch wenn diese im Ausland leben, müssen ohne Ausnahme den Nachweis für die Aktualisierung der DSSV-Musherlizenz vorlegen. Andere Deutsche Musher, egal, wo sie leben, erhalten ohnehin keine DSSV-Musherlizenz.

3.  Müssen ausländische Musher/innen, die an DSSV-Rennen teilnehmen wollen, auch den Nachweis erbringen? Sind das Ausnahmen? Warum gilt das nicht für alle?
Nein. Siehe Antwort 1 und 2.
Es handelt sich nicht um Ausnahmen, sondern um Zuständigkeiten und unterschiedliche Regeln für unterschiedliche Gruppen. So gibt es z.B. in der Rennordnung für Sprintrennen ja auch unterschiedliche Streckenlängen für verschiedene Gespanngrößen. Und genauso gibt es gute Gründe, den AGSD-Rennpass anzuerkennen, so wie er ist.

4.  Wie verhält sich das mit den Referenten für die Seminare?
Es stehen derzeit mehr Referenten zur Verfügung, als für Seminare gebraucht bzw. nachgefragt werden. Diese wurden aus dem Kreis der DSSV-Top-Musher gewonnen (nur ich bin da eine Ausnahme). Ein Nebeneffekt dürfte sein, dass ihr EM- oder DM-Titel ihrer Überzeugungskraft förderlich ist. Denn bei zahlreichen Mushern gilt noch die nachweislich falsche Ansicht, dass wilde (also nicht disziplinierte) Hunde bessere Leistung brächten.
Konkrete Vorschläge für weitere Referenten sind selbstverständlich möglich.
Im Übrigen verweise ich darauf, dass für sogenannte Wagenrennen, die ja laut offizieller DSSV-Definition Trainingsveranstaltungen sind, keine Musherlizenz benötigt wird.

Sigi Schiemann / -cki

Wer hätte das gedacht?

90% der DSSV-Verbandstags-Teilnehmer machen den erfolgreichen Besuch eines Better Mushing I Seminars zur Voraussetzung der DSSV-Musherlizenz ab 2006/7
von Sigi Schiemann, Beauftragter des DSSV für Mush with P.R.I.D.E.

Zwei Informationen vorweg: Die Teilnehmer an den bereits stattgefundenen Better Mushing I Seminaren (soweit diese den gerade festgelegten Standards entsprachen) dürfen natürlich kommende Seminare wieder besuchen, aber sie müssen nicht...
Und den anderen ist zu versichern, dass es sich um keine Prüfung handelt.
Dazu brauchen wir auch und gerade die erfahrenen Musher auf den Seminaren, um mit gutem Beispiel voranzugehen und als Posten die etwas schwierigen Stationen zu besetzen.
Aber nun der Reihe nach ...

Zwar wurde über diese Seminare stets im Husky ausführlich berichtet. Doch gedruckt heißt nicht immer gelesen und neue Mitglieder sind auch dazugekommen. Darum stelle ich in dieser und den kommenden Ausgaben Schritt für Schritt die Konzeption vor.

Better Mushing Seminare
Ein Projekt von
Mush with P.R.I.D.E. Deutschland
Verantwortungsbewusst leben mit Schlittenhunden

Entwicklung einer konstruktiven Idee aus negativen Erfahrungen

1995 griff der DSSV die Idee der Dog Care Guidelines von Mush with P.R.I.D.E. Fairbanks auf und gründete mit den Schlittenhundeorganisationen AGSD, SHC und TCE das Gemeinschaftsprojekt Verantwortungsbewusst leben mit Schlittenhunden/Mush with P.R.I.D.E. Seit 2003 gehören auch der DCNH sowie der SSD dazu, also alle Schlittenhundeorganisationen in Deutschland.

Unter den Gesichtspunkten, den Anforderungen des Tierschutzes gerecht zu werden, vor allem aber der Verantwortung unseren vierbeinigen Sportpartnern gegenüber, war es erklärtes Ziel, sowohl die Öffentlichkeit als auch unsere Mitglieder zu erreichen.

Die Medien waren eine 16seitige Broschüre, die verbandsintern und öffentlich verbreitet wird, sowie Seminare für Mitglieder. Erfahrene Musher vermittelten darin ihr Wissen in Vorträgen und Diskussion.

Nach einigen Jahren war jedoch zu erkennen, dass nur ein bestimmter Teil der Musher dies Seminarangebot freiwillig wahrnahm und sich obendrein kein merklicher Erfolg in der Praxis auf Rennen erkennen ließ.

Dieses Problem wurde von Lutz Binzer öffentlich gemacht. Die Diskussion über eine Art Musherführerschein wurde engagiert in unseren Fachzeitschriften, auf der Schlittenhundemesse und auf den Stake Outs geführt. Dies ließ rasch die Notwendigkeit eines praxisbezogenen Seminars erkennen, mit dem neben dem Ziel, ein schnelles Team zu fahren, ein weiteres Ziel in die Köpfe der Musher gepflanzt werden sollte: Sein Team generell, also in den verschiedensten Situationen kontrolliert und somit verantwortungsvoll fahren zu können.

Lutz Binzer, Sigi Schiemann und Heini Winter entwickelten zuerst in Theorie und dann in Praxis einen entsprechenden Seminar-Prototyp. Die Better Mushing Seminare waren geboren und gingen 1998 mit Unterstützung des SSVB Schlittenhundesport-Verband Bayern im Hofoldinger Forst bei München in Erprobung.

Better Mushing -
Erfahrungen und Weiterentwicklung von 1998 bis 2002

Als beim allerersten Better Mushing Seminar alle Teilnehmer trotz strömenden Regens bis zum Ende gegen 15 Uhr ausharrten, da wussten wir, dass wir ins Schwarze getroffen hatten und die Bewertungsbogen der Teilnehmer drückten das ebenfalls aus. Bei den nachfolgenden Lehrgängen behielten wir also das Grundkonzept bei und versuchten Verbesserungen im Detail. So konnten wir die Erfahrungen kumulieren und lernten einiges...

Z. B. war es nicht einfach, immer wieder einen beherzten Hundebesitzer für die Station kleiner Kläffer zu finden und wir mussten die Kommunikation zwischen den beiden Posten zum Head on passing sicherer gestalten. Wir erkannten die Bedeutung der ganztägigen permanenten Versorgung mit Essen und Trinken, die viel zur Atmosphäre eines Musherfestes beitrug - ein wichtiges Gegengewicht zum konzentrierten Arbeiten. Die Einweisung der Posten zum Tun und Lassen musste verbessert werden und die rennmäßig pünktliche Bereitstellung des Teams am Start wurde als Station Null vorangestellt.

Wir erfuhren etwas über die Grenzen des Wachstums: So waren die ersten Jahre in Bayern die Seminare gut besucht, weil etliche Musher fast jedes Jahr wiederkamen. Doch dann war dieses Potential ziemlich erschöpft und der Rest konnte gerade zu den angebotenen Terminen nicht, „wusste schon alles“ oder hatte Angst, sich zu blamieren.

Daneben entwickelten wir mit der Verbandstierärztin Dagmar Kriegler den Prototyp von Better Mushing II, das sich nach dem gleichen Muster der Ersten Hilfe beim Schlittenhund widmete und begeistert aufgenommen wurde.

Und wir stießen auf das Problem der begrenzten Zahl an Referenten.

Die Notwendigkeit der Standardisierung

Stell Dir vor, es gibt ein gutes Seminar und nur wenige gehen hin ... . Nun, auf diese Weise ließe sich die Fähigkeit der Mushermehrheit nicht auf das angestrebte Niveau heben, auf dem es normal sein würde, dass der Musher sein Team in Standard- und Ausnahmesituationen kontrollieren kann.

Die guten Erfahrungen der Seminarteilnehmer und die konstante Bewerbung trug zur Überraschung aller Früchte: Auf dem DSSV-Verbandstag 2003 stimmten 90% für den Antrag, die Teilnahme an einem Better Mushing I Seminar zur Voraussetzung für die DSSV-Musherlizenz zu machen - ab der Saison 2006/07.

War bisher die Standardisierung dieses Seminartyps eine Frage des Vermarktens, bei dem ein Artikel unter dem gleichen Namen die gleiche Beschaffenheit und Qualität bietet, so ist spätestens nach dem DSSV-Verbandstagsbeschluss klar, dass für Variationen zwischen den Veranstaltungen enge Grenzen gelten müssen. Denn die Anforderungen zur Erlangung der Musherlizenz müssen schon aus Gründen der Fairness für alle DSSV-Musher gleich sein - egal wann und wo sie das Seminar besuchen. Und zahlreiche Better Mushing Seminare in ganz Deutschland werden wir brauchen, um allen Mushern die Teilnahme zu ermöglichen
Vielleicht steigen ja auch weitere Mush with P.R.I.D.E.-tragenden Verbände ein .....

Diese Konzeption, von Lutz Binzer, Sigi. Schiemann und Heini Winter getragen, soll die Voraussetzung hierfür schaffen.

Das unverzichtbar Besondere an Better Mushing Seminaren

Sie befassen sich ausschließlich mit den Anforderungen unseres Sportes in Normal- und Ausnahmesituationen.
Sie stehen auf drei Säulen:

Einer praxisnahen und spontan aufnehmbaren Menge an Theorie zum Verständnis

Dem Erleben der Situationen mit dem eigenen Team in kontrollierten Stationen

Dem gemeinsamen Aufarbeiten aller dabei gemachten Erlebnisse und Fragen

Sie werden ausschließlich von kompetenten Referenten geleitet, die selbst im Schlittenhunde-Sport erfahren sind.

Um beurteilen zu können, was diesen Seminaren förderlich oder hinderlich ist und was man von ihnen erwarten darf, muß man die Ziele voranstellen:

Ziele der Better Mushing I Seminare

1.

Einsicht in die Notwendigkeit, sein Team kontrollieren (beherrschen, mental steuern) zu können, um unseren Sport verantwortbar gegenüber unseren Hunden, den Sportkameraden, Zuschauern und auch Unbeteiligten gegenüber betreiben zu können.

2.

Erkennen der Möglichkeiten, mit einem Team die verschiedensten Situationen meistern zu können, wenn jeder Hund ansprechbar ist. Erkennen der eigenen Defizite und der Defizite der
einzelnen Hunde des Teams. Erkennen von Wegen zum Ziel. Erkennen dieser Dinge unter Adrenalin, also nachhaltig.

3.

Erfahren der Lernfähigkeit und der Lernbegeisterung unserer Hunde.

4.

Erfahren von Lern/Lehr-Methoden und dem Gestalten von kontrollierten und gesicherten Fehler- und Lernsituationen.

5.

Erfühlen der Freude für Musher und Hunde, diesen Weg zu gehen.

6.

Das Entstehen von Konsens über die Notwendigkeit eines Qualitätslevels für Musher und Hunde.

7.

Das Entstehen von Interesse an weiteren Ausbildungen, Seminaren und anspruchsvolleren Trainingszielen.

8.

Last not least: Dass die Musher diesen Problemsituationen nicht zum ersten Mal auf Rennen, Tour oder im Training und ganz allein auf sich gestellt begegnen.

Musherlizenz für die kommende Saison

Mit einem Brief an alle BMU-Vollmitglieder und -Jugendliche habe ich am 12.9.03 darüber informiert, dass für die Saison 2003 /04 erstmals die Aktualisierung der Musherlizenz und die Bestellung neuer Musherpässe nicht mehr über Euren Mitgliedsverein läuft, sondern durch Eure Bestellung direkt bei der DSSV-Geschäftsstelle bis zum 20.10.03 mit dem zugesandten Formular.

Nun, bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe Mitte Oktober war der Rücklauf noch recht dürftig. Schaut man sich die abnehmenden Teilnehmerzahlen bei den Rennen der letzten Saison an, so dürften einige Musher den aktiven Rennsport beendet haben, mehr als neue hinzukamen. Andere konnten sich wohl noch nicht entscheiden, finden das Formular nicht mehr oder keine Briefmarke, meinen es gehe noch immer über ihren Verein oder haben es einfach vergessen.

Wer in der kommenden Saison auf einem Rennen starten möchte, der braucht eine aktuelle Musherlizenz des DSSV. Auch der AGSD -Musherpaß wird zwar anerkannt, reicht jedoch nicht, um in die DSSV-Rangliste zu kommen. Ein späteres Nachbestellen in der Saison könnte Euch einen Start verpassen, weil gerade alle im Schnee sind und belastet die Ehrenamtlichen zusätzlich.

Darum:
Musherlizenz-Formular sofort abschicken.
Wer es nicht findet, kann bei mir eines anfordern.

Sigi Schiemann